Cat(holic)

Vor ein paar Tagen habe ich was interessantes gelernt. Vermutlich ist das allgemein bekannt, nur an mir war´s jahrelang vorbeigegangen.

Getigerte Katzen haben in der Regel alle eine mehr oder weniger ausgeprägte M-Zeichnung auf der Stirn. Soweit war mir das natürlich auch bekannt, da ein solches Exemplar bei mir wohnt. Was neu war, dieses „M“ wird / wurde als Zeichen für Maria gedeutet und solche Katzen galten als gesegnet.

Wie auch immer… ich hätte es meiner Katze mal besser verschwiegen, da sie seither unheimlich eingebildet ist und sogar kürzlich mit einer Cappa Magna fotografiert wurde…

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Sicut in caelo #4

Licht vom Licht – kleiner Ausflug ins frühe Christentum

Mit großen Schritten nähere ich mich dem 1. Jerusalemer Tempel… Zuvor allerdings noch ein kurzer Halt in der Spätantike. Um es nochmal klar zu sagen, es geht hier weiterhin tatsächlich und eigentlich um die Gotik und doch, ich halte einige Rückgriffe für notwendig.

Wir müssen mal über den Osten sprechen. Über die Richtung der aufgehenden Sonne und über die Richtung des Gebetes.

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non sum dignus

Von Zeit zu Zeit  unterhalte ich mich mit Menschen. Und es gibt da so ein paar Themen, die immer wieder mal zur Sprache kommen und die… gewisse Spannungen hervorrufen, der unterschiedlichen Haltung wegen. Mein armes, gequältes Herz muss das ja irgendwie verarbeiten, deshalb schreibe ich es hier nieder.

Da wäre zum einen das wunderschöne, immer wieder gerne durchgekaute Thema Hand vs Mund (-Kommunion). Die Argumentation gegen Mund und pro Hand reicht da von ebenso entschiedenem wie unlogisch nicht-nachvollziehbarem „Ich nehme schon immer nur Handkommunion und lehne deshalb das andere ab.“ Über ein mir gegenüber nie so richtig deutlich aber dennoch klar erkennbar ausgesprochenes „Es hat so einen unangenehmen Hauch von Traditionalismus.“ bis hin zu einem richtiggehend niedlichen „Ich würd ja gerne mal, aber ich glaube, ich könnte das nicht! Das wäre mir zu nah“

Häää?

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Sicut in caelo #3

Form Follows Function

In Anlehnung an den Artikel des Kollegen, in dem er ausführt, dass die Gotik nicht unbedingt neues darstellen will, sondern vielmehr kann, möchte ich hier mal einen Vergleich mit dem „Vorgängerbaustil“ der Romanik wagen um, hoffentlich, herauszuarbeiten, worin das Können liegt. Einige gotische Basics hatte ich ja schon mal erläutert, hier soll es jetzt aber um die kombinierte statische und gestalterische Funktion gehen.

Dazu muss ich zunächst mal jemanden vorstellen:

DIE BASILIKA

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Auf der Suche nach der Himmelsstadt (1)

Hier mal ein schöner Gotik-Erfahrungsbericht. 🙂

Cleanse My Heart

MAR_Wappen_bluevisionAngefixt von der »Gemeinschaftsserie« von Unigenita und Tarquinius, meinem Forschungsdrang (jaja, der Naturwissenschaftler) und dem (noch) guten Wetter, verschlug es mich heute erneut ins nahegelegene Zisterzienserkloster.

Die Kirche nicht nur als schönes Gebäude und bestenfalls Gotteshaus zu sehen, sondern das himmlische Jerusalem darin zu entdecken und zu erfahren soll Ziel meiner heutigen und kommenden Expeditionen sein. 🙂

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Sicut in caelo #2

Vielleicht scheint es ein bisschen aus dem Zusammenhang gerissen, wenn ich mich jetzt Etwas zuwende, was zunächst mal überhaupt nicht (nur) typisch gotisch ist. Nicht so richtig zur eigentlich Gebäude-Architektur gehört aber auch nicht wirklich nur Ausstattungsstück war, etwas, was aus heutiger Sicht störend wirken mag, aber dennoch zur ursprünglichen, bauzeitlichen Raumgliederung gehörte. Ich glaube aber, dass genau hiermit eine gute Möglichkeit besteht, die heutige, moderne Sichtweise ein bisschen auf Mittelalter umzustellen.

Der Lettner

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