despised and rejected

Gerade erst hatte ich noch darüber geschrieben. Von den großen und kleinen Kreuzen  im Leben, die man nehmen soll, wenn man schon mal drüber gestolpert ist.

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Bedeutet das jetzt, dass alles was sich einem an Widrigkeiten in den Weg schmeißt, im Grunde gut ist? Dass man eine völlig unvorhergesehen unschöne Begebenheit, die einen niederringt, dankbar annehmen sollte? Eben gerade weil sie unschön ist?

Es ist leicht sich zu freuen und dankbar zu sein für Schönes und Erfreuliches, für nette Worte, angenehme Begegnungen, für Liebe und Freundschaft. Und es ist doch unvorstellbar und unmöglich, Freude und Dankbarkeit für Demütigung und Zurückweisung zu empfinden. Natürlich. Es wäre ja auch verrückt so etwas zu genießen.

Aber die unausweichliche Notwendigkeit dieses Kreuz dann tragen zu müssen, richtet einen auch wieder ein bisschen auf die wichtigen Dinge aus. Unserem Herrn nachzufolgen.

Und deshalb sollte man vielleicht versuchen es nicht einfach abzuhaken, beiseitezuschieben, wieder an etwas Schönes zu denken, was ohnehin nicht geht, sondern etwas, was einen im Innersten trifft, verletzt, traurig macht, das Herz zerreißt,  einfach mal so annehmen und tragen, ohne zu klagen und zu jammern und zu fordern.

Aus einer Demütigung einfach Demut machen.

Und ja, dann kann man vielleicht sogar dankbar dafür sein.

Danke.

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