Meine kleine Plastik-Kirche

…ziert jetzt wieder für einige Wochen mein Wohnzimmer

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Seit ich mich erinnern kann, stand die jedes Jahr in der Advents-und Weihnachtszeit im Wohnzimmer meiner Oma. Und jedes Jahr hab ich mich wie irre auf diese Plastikkirche gefreut, die übrigens eine Spieluhr ist und „Stille Nacht“ von sich gibt.
Inzwischen ist sie schon etwas mitgenommen und sowieso alles andere als wertvolles Kulturgut, aber sie gehört für mich unbedingt dazu! ♥

Architekturkritik – Gedankenskizzen

Weitere Behauptungen und Gedanken. in die Welt hinaus geworfen…

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Ich wundere mich immer wieder über zeitgenössische Star-Architektur, oder die, die es gerne wäre. Nicht nur bei Sakralbauten, da allerdings besonders.

Die zeitgenössische Architektur, ganz deutlich so etwa ab der klassischen Moderne, will gerne zeigen, wie schön und nützlich  sie nur aus sich selbst heraus ist. Ein Gebäude wird nicht nur für einen bestimmten Zweck entworfen, sondern es zeigt gleichzeitig wie gut es diesen Zweck erfüllt. Ein Museum ist nicht nur einfach ein Museum mit dem einzigen gestalterischen Ziel, das Ausstellen von Exponaten aller Art in bestmöglicher Weise für die Exponate und den Betrachter zu erschaffen.

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Drängen um die Altäre – Gedankenskizzen

Gedanken zu damals und heute

„Ich möchte reden von dem großen Opfergottesdienste unserer Religion, von dem heiligen Meßopfer. Die Messe ist die Herzensmitte des katholischen Lebens, das kostbare Kleinod des Christen: mit ihr steht und fällt die katholische Religion. […]

Die Menschen auf Erden, um derentwillen das Meßopfer da ist, die verhalten sich die dazu? Wird sich nicht alles hienieden drängen um die Altäre, um das Wunder der Wunder zu schauen? Wird nicht aus jedem Hause, wer da kann hineilen zu der heiligen Messe, um aus ihr zu schöpfen und wieder zu schöpfen? Werden nicht Tausende und Tausende aus jeder Stadt täglich überall hineilen, um aus dem Gnadenborn zu schöpfen? Mein Gott! Ich sehe sie nicht, diese Tausende. Zeige mir die jemand! Ich sehe die Straßen voll geschäftiger Menschen; ich sehe die Häuser des Vergnügens, des Trunkes und Spiels wimmeln von Besuchern, von jungen und alten; aber um die Altäre wird es leerer und leerer. Lockt ein Geschäft, und wenn es nur zehn Pfennig einträgt, ja das geht vor; und gibt´s vollends einen Ausflug, eine Gesellschaft, einen Tanz, denen hüpfen die Herzen stürmisch entgegen – aber gegenüber der namenlosen Hingebung des Höchsten, gegenüber der Verschwendung der göttlichen Reichtümer im Meßopfer, gegen das Wunder der Liebe: da ist man kühl bis ins Herz hinein, mitunter kalt bis unter den Gefrierpunkt. Wie fremd, gleichgültig, mit welcher Geringschätzung und Abneigung steht ein großer Teil der gebildeten Welt dem Meßopfer gegenüber! […]

Und doch fühlen sich die Menschen heutzutage so unglücklich und bedürfen des Trostes und der Stärkung.  Und doch will es so dunkel werden allerwärts in den öffentlichen Zuständen. Ach der Geist Gottes ist gewichen und viele verstehen es nicht mehr, was eine heilige Messe ist.“

Nikolaus Gihr; Das Heilige Messopfer dogmatisch, liturgisch und aszetisch erklärt

Dass dieser Text schon ein paar Jährchen alt ist, erkennt man natürlich so ziemlich auf Anhieb.  Und auch wenn ich zugeben muss, dass mein erster Gedanke durchaus der war: „Mensch, was ist die Welt schon so lange so schlecht…“, will ich gar nicht so sehr auf irgendwelche Ursachen hinaus, sondern vielmehr auf die Lösungsansätze…. Ohnehin möchte ich im Augenblick noch auf gar nichts Bestimmtes hinaus. Ich reflektiere nur mal so vor mich hin.

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gebeugt und gedemütigt

Ich schreibe ja eher selten was zum Tage. Heute aber doch mal:

Tuorum corda fidelium, Deus miserator, illustra: et, beatæ Elisabeth precibus gloriosis; fac nos prospera mundi despicere, et coelesti semper consolatione gaudere.

O Du Gott der Erbarmung, erleuchte die Herzen Deiner Gläubigen und laß uns auf die glorreichen Fürbitten der hl. Elisabeth das Glück der Welt verachten und uns allezeit himmlischen Trostes erfreuen.

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