Ein neues Sakrament…

… das war irgendwie an mir vorbeigegangen.

zum Glück habe ich eben durch Zufall auf der Website der Kirche meines Heimatortes vom Sakrament des Pfarrfestes erfahren.

Neues Sakrament

Und damit wünsche ich allen, die sich regelmäßig oder aus Versehen hier her verirren ein

 gesegnetes Weihnachtsfest!  ♥

kalte Füße?

Übers Heiraten

Es gab Zeiten in meinem Leben, da war ich nicht katholisch. Ziemlich lange sogar. Auch in vor-katholischer Zeit lebte ich schon mit meinem Hausheiden zusammen. Und schon in vor-katholischer Zeit hatten wir beschlossen, irgendwann zu heiraten. „Irgendwann“, genau…. Ich wollte immer heiraten.  Diese Verbindlichkeit, die damit einhergeht und damit eine Beziehung nochmal auf eine ganz andere Stufe hebt.  Mit Brief und Siegel. Für mich stand auch seinerzeit völlig außer Frage, dass diese Ehe natürlich meine erste und letzte sein sollte. Klar. Sonst kann man es ja auch gleich bleiben lassen.

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schön kitschig

Meine neue Mitbewohnerin aus Nicaragua. 

Ein Souvenir von meinen Eltern.

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Meine Mutter erzählte dazu, sie habe extra gewartet, bis der Rest der Reisegruppe schon außer Sicht war, weil ihr der Erwerb etwas derartig Kitschigem doch etwas peinlich war. Großartig, was sie alles auf sich nimmt, schließlich hätte sie ja verloren gehen können… meine Mutter. 😉

100 Tage katholisch

Ein Resümee

…das ist das Ergebnis der letzten 100 Tage… Ich gebe ehrlich zu, ich habe nicht einen Tropfen Alkohol zu mir genommen… und doch… 😉

Der Rubrizist – Perfektionist-
ist ausgesprochen angepisst,
wenn Zelebrant partout vergisst,
zum Kreuze hin zu inklinieren
und meint, das könne ja wohl mal passieren!
Und überdies sei es vermessen,
nur weil er einmal was vergessen,
ihn deshalb gleich zu korrigieren.
Der Ritus sei recht kompliziert,
dann wurde noch kommemoriert.
Die Messe war mit Gloria
und ein Prälat war auch noch da!
Spricht Zelebrant, den Tränen nah.
Der Rubrizist umarmt den Armen,
hat jedoch keinerlei Erbarmen.
Es rührt in schlicht und einfach nicht,
weshalb zu Zelebrant er spricht:
„Man kann sich doch mal konzentrieren
um vorbildlich zu zelebrieren.“

Prost!

Minecraft-Kirche

Aus einer  Minecraft-Phase vom letzten Jahr

Ich bin noch ein bisschen in Rätsellaune. Und dieses Mal hab ich auch auf den Dateinamen geachtet.. 😉
Nun… weiß jemand wo dieses Kirchlein steht? Wenn man sie kennt, erkennt man sie, trotz minecraftbedingten Ungenauigkeiten…

SP 2

SP4

 

Kurz und bündig zu Kirchenbau und Architekt

 

Wie ich immer sage (so ähnlich jedenfalls)

„Der Architekt besitze kunsthistorische, liturgische, technische Kenntnisse und einen verlässlichen Charakter. Obwohl keiner der historischen Baustyle allein das Gepräge der Kirchlichkeit beanspruchen kann, so verdient doch aus symbolischen und technischen Gründen der gothische und romanische Baustyl vorm unentwickelten altchristlichen, dem Renaissance- und theuren Rococostyle den Vorzug.[…] Oblonge Bauten sind leichter einzuwölben als centrale und gewähren dem Volke mehr freien Blick auf den Hochaltar.“

Dr. Andreas Schmid; Caeremoniale für Priester, Leviten und Ministranten zu den gewöhnlichen liturgischen Diensten;1897 – Kapitel 3 Der Kirchenbau

Ich bin ein wenig zitierwütig dieser Tage…

Ob es übrigens Architekten mit verlässlichem Charakter gibt, weiß ich gar nicht so genau… ebensowenig welche mit kunsthistorischen, liturgischen und technischen Kenntnissen… Nicht extra erwähnen muss ich sicherlich mein d´accord zu  den vorzuziehenden Baustilen.

Hüte dich vor Verwirrung!

mal so ganz grundsätzlich…

„Da oft ganz unwesentliche Defekte bei der hl. Messe beim Volke Anstoß erregen und der Integrität, Erhabenheit und wahren Bedeutung des Opfers Abbruch thun, die wesentlichen aber das Sakrament annullieren, so muß es jedes Priesters heiligste Pflicht sein, nach Kräften jeden Defekt bei der hl. Messe zu vermeiden. Kommen wirklich Defekte vor, so beachte man folgende Regel: Man hüte sich vor Verwirrung, – denn: Irren ist menschlich – gehe vielmehr ruhig nach vernünftiger Überlegung vor, vermeide alles was Staunen oder Anstoß bei den Umstehenden erregen könnte und bereue von Herzen, wenn man durch seine Schuld gefehlt hat.“

Ph. Hartmann; Repertorium Rituum: Übersichtliche Zusammenstellung der Wichtigsten Ritualvorschriften für die priesterlichen Funktionen; 1898 

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, es nicht zu kommentieren. In vielerlei Hinsicht sagt dieser Abschnitt so viel. Das reicht.