Brechmittel

 Weil es so schön ist, mal wieder ein paar Defekte…

„Wenn etwas Giftiges in den Kelch gefallen ist, so muß der konsekrierte Wein in einen anderen Kelch reponiert und anderer Wein (mit Wasser) konsekriert werden. Nach beendigter Messe soll das reponierte hl. Blut durch ein leinenes Tuch oder Baumwolle aufgesogen und sobald es getrocknet ist, verbrannt und in das Sakrarium gethan werden.“ 1)

„Spürt Celebrant nach der Sumtion eine Vergiftung, so nehme er ein Brechmittel und verfahre wie bei b.“ 2)

Der Vollständigkeit halber, hier besagter Punkt b):

“ b) Ist das Erbrechen nach der Sumtion eingetreten und ist im Erbrochenen die hl. Species zu sehen, so sumiere er dieselbe oder wenn sie nicht sumiert werden kann, bewahre er sie in einem besonderen Gefäße an einem angemessenen Orte auf, bis sie korrumpiert ist, um sie nachher in das Sakrarium zu geben. Das Erbrochene wird mit Flachs oder Baumwolle aufgetrocknet, verbrannt und de Asche in das Sakrarium geworfen. Ist keine Species mehr zu finden, so gilt sie als aufgelöst, trotzdem wird das Erbrochene aufgetrocknet und verbrannt.“ 3)

Gerade kann ich mich der Vorstellung nicht erwehren, dass wieder und wieder  von dem Hinweis im ersten Halbsatz Gebrauch gemacht werden könnte…..


 

Ph. Hartmann; Repertorium Rituum: Übersichtliche Zusammenstellung der Wichtigsten Ritualvorschriften für die priesterlichen Funktionen; 1898

1) Die übrigen beim heiligen Dienst möglichen Defekte 12. b
2)Defekt der körperlichen Disposition 2. c
3)Defekt der körperlichen Disposition 2. b

 

 

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