Grell

 (Un)ädifizierendes zum Wochenende

Die Majestät des Gottesdienstes hängt allerdings zumeist ab von der andächtigen, würde-und ehrfurchtsvollen Haltung des amtierenden Priesters, aber die liturgische Sprache trägt ihrerseits doch auch dazu bei, und eine fremde Sprache ist geeignet, die Mängel und das Unerbauliche beim Zelebrieren mancher Priester etwas zu verdecken und nicht so grell an den Tag treten zu lassen.

Nikolaus Gihr; “Das Heilige Messopfer dogmatisch, liturgisch und aszetisch erklärt”; 1922

Der moderne Priester heutzutage ist jedoch schon so weit fortgeschritten, dass er sich darauf versteht, den Mängel verhüllenden Schleier der „fremden Sprache“ zu lüften und durch einige Unkenntnis des Lateinischen jede Menge Unerbauliches äußerst grell an den Tag treten zu lassen.  😉

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