Vom Sakrarium-Monster

Sakrarium-Monster, das

 Pl.: Die Sakrarium-Monster, das Sakrarien-Monster hingegen, stellt ein wohlhabendes Exemplar seiner Art dar und bewohnt zeitweise ein Zweit-oder Feriensakrarium

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Bei Sakrarium- Monstern handelt es sich um eine noch wenig dokumentierte, sehr scheue Lebensform, deren natürliches Habitat hauptsächlich Sakrarien darstellen. . Es ernährt sich in der Hauptsache von konsekrierten…“Überresten“, hat aber eine große Schwäche für Hostien. Aus diesem Grund kommt es gelegentlich vor, dass sich einzelne Exemplare unbemerkt im Tabernakel einschließen lassen. Daher kann es ratsam sein, vor Beginn der hl. Messe, den Tabernakel auf An-oder Abwesenheit des Sakrarium-Monsters, sowie bereits konsekrierter Hostien, zu  überprüfen.

Wenngleich es Menschen gegenüber an sich nicht gefährlich ist, sind Fälle bekannt, in denen besonders hungrige Sakrarium-Monster den Zelebranten während des Kanon mit einer Pistole bedrohten und auf Herausgabe der gewandelten Hostie drängten.

Mit ein wenig Geduld kann es gelingen, dass das Monster nach einiger Zeit zutraulich wird. Dann kann es durchaus zu einem treuen Freund werden. Nicht vergessen sollte man jedoch, es handelt sich um eine wilde Lebensform und somit sei immer eine gewisse Vorsicht angeraten.

Da Sakrarium-Monster sehr schreckhaft und ausgesprochen lichtempfindlich sind, sind Lichtbildaufnahmen sehr selten. Einfacher kann es sein, einen zutraulicheren Vertreter seiner Art zeichnerisch zu porträtieren.

 

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5 Gedanken zu “Vom Sakrarium-Monster

  1. Nun ja, von „konsekriertem … Abfall“ würde ich jetzt nicht sprechen, wenn es um Christus in den heiligen Zeichen geht; auch scheint mir das Heiligste nur bedingt, selbst dem fromm geneigten Witz, ein glücklicher Gegenstand … mag es sein, daß der Gaul in aller Heiterkeit dann doch ein wenig durchgegangen ist …?

    😉

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    1. Oh…gerade im Sinne von etwas wie „Müll“ , wollte ich es gerade nicht verstanden wissen. Nunja, manchmal kommen beim Leser Dinge doch anders an als gemeint und gedacht.
      Vielen Dank für den Hinweis! 🙂

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