Der, welcher opfert, belehrt nicht

 

 

 

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4 Gedanken zu “Der, welcher opfert, belehrt nicht

  1. Ja, die Gedanken sind in der Filterblase ihrer Entstehungszeit in sich schlüssig. Die Lösung kann derzeit allerdings nicht die bloße Verbannung der Landessprache aus der Liturgie sein, denn längst dient sie nicht mehr nur als Requisit der Belehrung, sondern zur dialogischen Verständigung über die christliche Botschaft. Und hier ist der Kasus Knaxus: Zu überlegen wäre nämlich, ob die Heilige Messe prinzipiell der richtige Ort für die Vermittlung von Verstehenszusammenhängen sein soll. Um den ehrwürdigen Ritus wieder als Ritus allein zu Ehren Gottes erkennbar zu machen, müsste man sich erst einmal wieder von der pädagogischen Verzweckung der Liturgie befreien und dafür andere Formate fürdie Vermittlung der Botschaft finden. Denn wenn die christliche Botschaft am Sinn und an den Herzen rührt, ist das Verstehen der Landessprache zweitrangig und Latein als Sprache der Liturgie kann ihren erhabenen Reiz entfalten. Es ist ein didaktisches Problem.

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    1. Das ist natürlich klar. Jetzt, wo die Landessprache da ist, kriegt man sie nicht einfach so wieder weg…. Mir geht es hier auch vielmehr darum, was eben durch die Landessprache aus dem hl. Messopfer geworden ist. Es ist ja genau das eingetroffen, wovor hier gewarnt wird. Natürlich ist das nicht ausschließlich der Verwendung der Landessprache geschuldet, sondern liegt in der grundsätzlichen Haltung zum Opfer, der protestantisierung der hl.Messe. „Weg vom Opfer, hin zur Belehrung“.

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  2. Ist deine Grundintention hier die der reinen Darstellung oder die der geistlichen Erneuerung? (Erneuerung kann ja auch bedeuten, Althergebrachtes zu neuem Glanz zu verhelfen, alte Schätze aus der Versenkung zu kramen, Dinge weiterzuentwickeln, Systemfehler zu heben etc.)

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    1. Sowohl als auch. Zur Behebung von Fehlern benötigt es allerdings erst mal einer Darstellung. Allerdings liegt mein Fokus generell weniger auf einer Erneuerung der „Erneuerten Liturgie“, die ist ohnehin nicht zu retten, sondern viel mehr auf der überlieferten Liturgie, der Alten Messe.

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