Bikini für den lieben Gott

Ein Fastendialog…

Mensch X.: „Und? Hast du dir schon was für die Fastenzeit überlegt?“

Ich: „Naja… Ich werde fasten!“

Mensch X: „Haha… Klar! Aber was wirst du fasten?“

Ich: „Wie, was?“

Mensch X „Na, Süßigkeiten, Internet, Kaffee, Zigaretten, TV  gucken, mehr Sport treiben…irgendwas eben…“

Ich: „Öhm, also…. Ich dachte da eigentlich eher an… Essen.“

Mensch X: „Essen? So komplett gar nichts essen? Das ist aber auch nicht gesund, du. So nimmt man langfristig auch nicht ab! Vor allem ohne Sport…“

Ich: „Ich… also….hatte auch nicht vor, eine Diät zu machen, ich möchte fasten. Und nein, ich werde auch nicht völlig die Nahrungsaufnahme einstellen. Aber eben nur einmal am Tag sättigen. Wie das halt so ist.“

Mensch X: „hmm… ach so…?  Und was bringt dir das? Ich will ja auf Süßigkeiten verzichten und mehr Sport machen. So nehm ich bestimmt ein paar Kilos ab.“

Ich: „Ah! Stimmt ja… Der liebe Gott erfreut sich ja gern an schönen Körpern im Bikini …“

Mensch X: „ Hä? Der liebe Gott? Was hat der denn jetzt mit fasten zu tun?“

ein Schwert in der Seele

die Notwendigkeit von Zähren und Leiden

Daß Maria so unbeschreiblich leiden mußte, kam also  von der göttlichen Liebe zu ihr, und je mehr ihr göttlicher Sohn sie liebte, desto mehr versenkte Er sie in Leiden. [..] Zeigt sich denn nicht immer noch Seine Liebe gegen Seine Freunde und Seine Heiligen in Kreuz und Leiden, oder ist es nicht wahr, was Sein Apostel betheuert (Hebr. 12, 6.): „Wen der Herr lieb hat, den züchtiget Er“ den sucht Er mit Leid und Schmerzen heim. Und eben weil Jesus Seine jungfräuliche Mutter mehr als alle andern Heiligen liebte, so mußte sie auch mehr als sie Alle leiden, sie mußte die Königin der Martyrer werden. […]

Wenn wir dieses auf uns verwenden, wie ganz anders als bisher müssen wir dann das Leben anschauen, in wie ganz anderm Lichte muß uns Leiden und Schmerz erscheinen? Freuen sollten wir uns ja, wenn uns Gott Leiden und Schmerzen schickt, denn sie sind ein Zeichen Seiner Liebe zu uns, und je mehr wir zu leiden haben, desto lieber hat uns Gott, desto sicherer sind wir Seine Kinder (Hebr. 12.). Aber fürchten, zittern sollten wir, wenn wir nichts zu leiden und zu dulden haben, denn „dann hast du noch nicht einmal angefangen ein Christ zu sein“ (heil. Augustin), oder Gott hat vielleicht Seine Hand von uns abgezogen und steht die Wetterwolke Seines Zornes über uns. […] Schließe daraus, wie sehr du fürchten müßtest, wenn es dir immer gut ginge, und mit welcher Bereitwilligkeit du die Leiden als Beweise göttlicher Liebe annehmen solltest! „Wenn dir Gott viele Leiden schickt, pflegte der heilige Ignatius von Loyola zu sagen, so ist es ein Zeichen, daß er mit dir etwas Großes vorhat und daß er ganz sicher dein Heil will; es gibt kein Holz, welches das Feuer der heiligen Liebe besser entzündet als das Holz des Kreuzes.“ […]1)

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Passion

Schon wieder Leiden und Liebe

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Eigentlich bin ich gerade total gotisch angefixt und brenne darauf, davon zu schreiben.

Zuvor aber noch was anderes, was mir selbst an meinen Beiträgen aufgefallen ist. Und weil ich mich selbst ja auch kenne und sehr wohl weiß, dass ich gerne mal wirke, als wäre Ganzjahres-Karfreitag. Ich schreibe ja gerne über Leiden und Mitleiden und allerlei Kreuze. Über Liebe schreibe ich auch dann und wann. Aber ich habe es noch nie in Verbindung gebracht.

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Grenzenlose Liebe

Über die Liebe eben. Und über Grenzen. 

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Letzthin unterhielt ich mich mit einer Bekannten, die mir von einer unglücklichen Liebesgeschichte, von der sie Kenntnis erlangte, berichtete.  Kurz gesagt ging es dabei um eine interreligiöse Sache, die daran scheiterte, dass die Frau (Katholikin) ihren Glauben nicht aufgeben wollte, was aber Voraussetzung für eine Verehelichung gewesen wäre. Meine Bekannte kommentierte das mit großer Empörung darüber, wie so etwas in der heutigen Zeit eigentlich noch sein könne und dass Religionen, egal welche, wenn sie nur einigermaßen streng gelebt würden, immer Zwang und den Entzug von Freiheit bedeuteten.

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