Der heilige Joseph, der Papst und ein Fastensonntag

Rubrizistische Denkübung

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In den letzten Tagen ergaben sich  hier und da plötzlich einige Unklarheiten und Verwirrungen , bezüglich des verschobenen Josephstag und dem Jahrestag der „Krönung“ des Papstes. (nicht zuletzt wegen eines Direktoriums aus dem letzten Jahr, das den Jahrestag auf den 19. März datierte)

Es tauchte zum einen die Frage auf, warum die Oration eigentlich nicht am 19.März (dem eigentlichen Jahrestag gemacht werden könne, da ja laut RG 449 (s.u.) der Josephstag nicht unter die, diese Oration ausschließenden Tage fällt. Zum anderen, ob nicht eigentlich der Jahrestag in diesem Jahr vom 20.März weiter verschoben werden müsse.

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Asperges um Mitternacht

Ich beklagte es bereits, ich beklage es wieder und des Klagens Ende ist nicht in Sicht:

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„Die liturgische Behandlung des Allerheiligsten außer dem Opfer der heiligen Messe“ W.A. Maier; Regensburg 1860

Novus Ordo, Alte Messe… .Zwei Formen desselben Ritus, so heißt es immer. Nun, wie dem auch sei, letztlich sind ja auch Chickennuggets eine Form von Fleisch.

Wie immer man nun zu dieser Frage stehen mag – ich möchte an dieser Stelle darauf verzichten die Vorzüge eines Schnitzels gegenüber einem (laut Wikipedia) „Fleischprodukt, das aus kleineren Fleischstücken – meist Schwein oder Geflügel – zusammengesetzt wird“ auseinanderzusetzen.

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Rorate caeli

Ein gregorianisches Duett


Mein Beitrag zum
Adventskalender der Blogoezese 
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Wie vielleicht dem einen oder anderen aufgefallen sein mag, bin ich in den letzten Monaten ein wenig blogfaul geworden. Der Hauptgrund hierfür ist vermehrte musikalische Aktivität meinerseits.
Drum dachte ich mir, wenngleich der Grat zwischen Eitel-und Peinlichkeit dabei sehr schmal ist, ich trau mich mal und poste einen musikalischen Beitrag.  100% selbst-und garantiert mit Liebe gemacht:

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unliturgisch

Er bietet dem Volke Gelegenheit, bei der Darbringung des heiligsten Opfers nicht bloß als Zuhörer und Zuschauer teilzunehmen, sondern bei der Opferhandlung selbstthätig mitzuwirken. Schon der heilige Chrysostomus sagt von dem Gesange, bei welchem Greise, Männer, Jünglinge, Unmündige und Frauen mitsingen: „Das ist unser Opfer und unsere Gabe, der beste Gottesdienst und für ein englisches Volk passend.“ Ohne Schwierigkeit könnte eine einfache Choralmesse mit Interlinearübersetzung aus dem etwaigen Diöcesan-Gesangbuch eingeübt und zuerst mit Kindern, dann allmählig mit den Erwachsenen ausgeführt werden; singt dazu nur ein einziger Sänger die Wechseltexte, so ist den kirchlichen Vorschriften vollständig genügt und unliturgischer deutscher Volksgesang aus den Aemtern verdrängt.

 Dr. Andreas Schmid; Caeremoniale für Priester, Leviten und Ministranten zu den gewöhnlichen liturgischen Diensten;1897

 

Ach… Vielleicht wäre es dann auch mal  an der Zeit, so allmählich in diese Phase des Verdrängens einzutreten…

 

 

 

 

ansteckende Andachtslosigkeit

Der Priester dagegen, welcher niemals an den Altar tritt, ohne vorher durch Gebet seinen Glauben und seine Liebe zu Gott neu belebt zu haben, erbaut, rührt und bekehrt selbst diejenigen, welche das Glück haben, ihn celebriren zu sehen; indeß derjenige, der nicht durch Gebet sich vorbereitet, den die grosse Handlung, die er zu verrichten hat, nur oberflächlich beschäftigt, auch die Anwohnenden mit dem schlaffen Geiste  um nicht zu sagen der Andachtslosigkeit, die ihn erfüllt, ansteckt.
Pflichten der Priester. Nach dem Französischen bearbeitet von Friedrich Hurter, 1844