Ein Siegel auf meinem Arm

Über tätowierte Bekenntnisse und die Schwierigkeit dazu zu stehen

Es war genau heute vor einem Jahr, am 19. September 2014. Dass dieser Tag meinen endgültigen Aufbruch markieren würde, ist mir eigentlich erst im Nachhinein so richtig aufgefallen.

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Rubrikale Rosen

Katholische Tattoos ?

Irgendwann werde ich mal näher auf die Frage eingehen, ob die katholische Kirche Tattoos eigentlich erlaubt… 

Bis dahin würde ich das mal mit einem klaren: „Sie verbietet es nicht“ beantworten. Die genaue Klärung dieses Sachverhaltes steht noch aus, ich wage aber die Prognose, dass es bei einem eindeutigen „nicht verbieten“ bleibt und man in der Folge selbst entscheiden muss.

Derweil einige erste Einblicke in meine kleine dermale Bildersammlung.

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Zur Symbolik könnte ich jetzt ganz tiefsinnig sagen, dass der Schmetterling ein frühchristliches Symbol für die Auferstehung darstellt, während die Rosen für die Jungfrau Maria stehen. Das wäre auch in der Tat eine sehr schöne Bedeutungs-Komposition und ich nenne dieses Tattoo, das im Übrigen von der Mitte meines rechten Unterarms, bis über die Schulter auf den Rücken reicht, auch gerne „Meinen Rosenkranz“.

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Fotos: unigenita

Die Wahrheit ist aber die: Als ich das Tattoo habe stechen lassen, habe ich mir nicht eine Minute Gedanken über die Bedeutung gemacht. Es gefiel mir einfach. Ich wollte Rosen und ich wollte Schmetterlinge, möglichst in einem ansprechenden Arrangement.